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Die Freiwillige Feuerwehr Altenburg bis 1990 Der II. Weltkrieg war 1945 zu Ende. Wie viele Opfer er unter den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Altenburg gefordert hat, ist leider nicht mehr zu ermitteln. Aber fest steht, dass die Freiwillige Feuerwehr 1945 schon zu Einsätzen ausrücken musste.
Im Jahre 1948 wurde die Feuermeldeanlage von der Marienstraße (Gerätehaus Freiwillige Feuerwehr) in die Münsaer Straße (Stützpunkt Berufsfeuerwehr) verlegt. Damals war geplant, den Marstall als neues Feuerwehrgebäude auszubauen. Dieser Plan wurde aber wieder fallen gelassen und dafür sollte der Stützpunkt Münsaer Straße beide Wehren aufnehmen. Aber auch das wurde nicht durchgeführt, da es offenbar an Mitteln fehlte. 1955 erhielt die Freiwillige Feuerwehr eine Tragkraftspritze TS 8, welche in der Berufsfeuerwehr untergestellt wurde. Außerdem erhielt die Freiwillige Feuerwehr die Erlaubnis, mit den Fahrzeugen und Geräten der Berufsfeuerwehr zu üben.
Im Rathaus der Stadt Altenburg gab es im Laufe der Zeit eine andere Einstellung zu der Freiwilligen Feuerwehr. Bei einem Wettbewerb zur Ermittlung der besten Löschgruppe 1966 in Nobitz erreichte die Freiwillige Feuerwehr Altenburg von 7 Wehren den 2. Platz. Das sie wieder voll einsatzfähig war, bewies die Freiwillige Feuerwehr bei dem Brand am 1. August 1968, als ein Großfeuer im Herold’schen Gute in Kauerndorf ausgebrochen war.
Im Jahre 1979 wurden die Arbeiten am Stützpunkt Käthe-Kollwitz-Straße beendet und das Jubiläum zum 125. Jahrestag der Gründung der Altenburger Feuerwehr mit einer Festveranstaltung im Rathhaussaal festlich begangen. Am 23. September 1979 wurde ein Kampfappell in Leipzig durchgeführt, wo die Freiwillige Feuerwehr Altenburg die Medaille für „Verdienste im Brandschutz“ erhielt. Am 28. März 1980 wurde das Kollektiv der Freiwilligen Feuerwehr mit dem Ehrenzeichen der Deutschen Volkspolizei (DVP) ausgezeichnet. Schwierige Einsätze hatte die Freiwillige Feuerwehr Ende 1982 zu bestehen. Eine Kohlenstaubverpuffung in der Brikettfabrik Zipsendorf erforderte einen Einsatz von drei Tagen. Ein weiterer Einsatz erfolgte in der Brikettfabrik Regis.
Am 23. April 1987 war die Freiwillige Feuerwehr bei einem Großbrand im Altenburger Schloss im Einsatz, als dort die Junkerei in Flammen stand. Kompliziert war der Einsatz, weil das Gebäude als Archiv für wertvolle geschichtliche Zeitdokumente genutzt wurde. Zahlreiche Feuerwehren aus dem Kreisgebiet waren im Einsatz, um die Schäden so gering wie möglich zu halten. In der Jahreshauptversammlung am 28. Januar 1989 wurde mitgeteilt, dass die Kommandostelle Nord ihr 20-jahriges Bestehen feiert. Damit ist das Kapitel „DDR“ in der Freiwilligen Feuerwehr Altenburg abgeschlossen. |
















